Neue Türen haben sich geöffnet, jetzt bin ich langsam im Flow. Ich hoffe er hält an. 😀
Bei mir wurde die Nacht zum Tag. Nur wegen einmal Durchmachen, ist mein Schlafrhythmus so derart durcheinander. Man wird halt auch nicht jünger. 😀
Am 14.8 wollte ich mit Josh, a weird canadian guy, den ich letzte Woche kennengelernt hab, zu einem Baseballspiel gehen. Daraus wurd aber leider nichts. Er hatte an dem Tag noch nen Test in der Schule. Ich hab ihn abgeholt, weil wir dachten, wir würden es trotzdem vielleicht noch schaffen.
Dem war aber nicht so. Stattdessen waren wir auf der Eisfläche noch skaten. Das hat wirklich Spaß gemacht! Er meinte, wir fahren so lange, bis ich friere. Ich hatte nämlich nur ne kurze Hose und n Shirt an.
Er hat ne Nachtschicht im College eingelegt, weil er am nächsten Tag noch ein Projekt einreichen musste. Ich saß daneben und hab meine weiteren Tage geplant. 😀
Ja…und seitdem bin ich gerädert. Ich war gegen 9:30 Uhr im Bett und hab bis 20 Uhr geschlafen.
Bei der neuen und letzten Unterkunft in Toronto wollte ich eigentlich gegen 14 Uhr eintrudeln.
Ich hatte mich ZUM GLÜCK für das Airbnb entschieden, was nur 1,5h zu Fuß weg war. Ich bin nämlich erst um 15 Uhr aufgewacht.
Ich bin bis jetzt wirklich noch zu keiner Unterkunft mit den Öffis gefahren, ich bin alles gelaufen. Egal ob 10, 15 oder 20 Kilometer 😀


da zieht man einmal seine Trekkingschuhe nicht an…..klitschnass
Gut, dass Kaiser, mein Host, bei der Arbeit war und gar nicht mitbekommen hat, dass ich nicht um 12 Uhr die Biege gemacht hab, sondern 4 Stunden später erst.
Mit Kaiser hab ich mich sehr gut verstanden. 😀
Er hat mir auch, nachdem ich erzählt hatte, dass ich mir n Zelt und Isomatte gekauft hab, angeboten, dass wir übers Wochenende zusammen zum Algonquin Park fahren. Zum Zelten. Er hat n Auto, ne Kühlbox, n Grill und überhaupt….gut ausgestattet.
Mag ja n gutes Angebot sein. Aber das is alles irgendwie bisschen strange gewesen. Er hat mir offenbart, dass er aktuell auf der Suche nach seiner zukünftigen Frau sei. Mir jegliche Tipps gegeben, wie ich mich hier am Besten bewerben kann, damit ich permanent Resident werde. Wollte mir Flyer für Jobs geben, damit ich mir Toronto gut leisten könne und n Zimmer hätte er ja sowieso für mich 😀
Ich war nicht mit ihm zelten. Hab aber ne gute Rezension auf Airbnb von ihm abgestaubt. :p
Er schrieb mir noch, dass ich ihm bitte überall 5 Sterne geben soll. Bei der Sauberkeit hab ich ihm einen abgezogen. Aber das scheint hier überall so zu sein, hab mich schon dran gewöhnt, dass ich mindestens einmal eine Schabe oder was das is, in der Küche seh. Bisher egal wo ich gewohnt hab. 😀
Meine letzten Tage in Toronto sind gezählt. Am 19.8. geht’s nach Ottawa, in die Hauptstadt Kanadas.
Immer wieder bekomm ich gesagt, dass ich mir nicht all zu viel von der Stadt erhoffen soll. Da sie sehr klein ist und drei Tage vor Ort locker reichen.
Zur Winterzeit soll es besonders schön sein. Dann kann man auf dem kompletten Kanal skaten. Vielleicht sollte ich später nochmals dort hin. 🙂
Ich werd mich jedenfalls bis zum 21.8 im Hostel einnisten und dann geht’s vom 21.8-24.8 zum ersten mal Campen, im Voyageur Provincial Park. Der liegt zwischen Ottawa und Montréal.
Mal sehen ob ich vom 24.8-26.8 couchsurfen kann, oder ob ich mich noch irgendwo einbuche.
Die Nacht im College war wirklich produktiv. Nicht nur, dass ich mir das Campen und die Unterkünfte organisiert hab, nein, ich hab auch ne Mitfahrgelegenheit klar gemacht. Sie holt mich Montagmorgen ab, dann geht’s los, gute 4,5 Stunden Autofahrspaß. Ich hoffe sie ist nett, also das Mädl.
Ich werd immer mutiger und selbstbewusster. Wenn ich jetzt sage, dass ich neulich auf Englisch telefoniert hab, und das auch noch im Wohnzimmer, wo mich mein Mitbewohner gehört hat, glaubt man mir das wohl kaum.
Is aber tatsächlich so gewesen!
Somit hab ichs fix gemacht, dass ich vom 14.9 bis 19.10 in Montréal bei Marjorie und ihrem 7-jährigen Sohn Jordan wohnen werd.
Passt perfekt, am 19.10 flieg ich nämlich nachmittags nach Florida, in meinen dann wohlverdienten Urlaub. 😀
Im Gegenzug, dass ich dort wohnen darf, kümmer ich mich bisschen um Jordan, sobald er um 16 Uhr wieder von der Schule zurück is. Auf den Fotos sieht er übrigens nach nem Frechdachs aus.
Der Part mit den Hausaufgaben könnte mich an meine Grenzen bringen. 😀 Ich bin mir nicht sicher, ob wir die auf Englisch oder Französisch machen müssen. Je n’ai sais pas, pardon.
Er hat wohl viel Energie, das heißt Fußballspielen und Fahrradfahren stehen ganz oben auf der Liste.
Meine Wochenenden kann ich frei gestalten. Das Auto kann ich auch jederzeit nutzen.
Das saubere Geschirr und die Einkäufe, die sie erledigt, zu verräumen, das krieg ich hin.
Dadurch, dass sie das nur privat anbietet und keinen Profit rausschlägt, darf ich dort auch ganz legal wohnen/helfen, auch wenn ich „nur“ mit meinem Touristenvisum aktuell hier bin.
Ich freu mich schon!
Ich mach mich jetzt mal fertig, ich geh heute Abend mit zu einem Amateur Fight. 😀
Das findet in Scarborough statt. Ich weiß auch noch nicht genau, was mich dort wirklich für 35$ erwartet. Ich hoffe Spaß.
Cheers, eure Lisa 🙂
